Da meine Heizkörper ziemlich schwer zu steuern sind (Stufe 2 ist mir deutlich zu warm, darunter Feinarbeit) und ich gerne beim Aufstehen ne halbwegs gemütliche Umgebung hätte, habe ich mir aufgrund des Tests der Stiftung Warentest für meine Zimmer die Heizkörper-Thermostate II von Bosch bestellt. Nun lese ich in den Kritiken dazu, dass diese sich ohne das Raumthermostat mit der Regulierung mitunter schwer tun - macht ja auch erstmal Sinn.
Da ich mich gerade wegen des offenen ZigBee-Protokolls für Bosch entschieden habe, stellt sich mir nun die Frage, ob es eigentlich das Thermostat von Bosch sein muss - denn das bietet eine Steuerungsmöglichkeit, Display und Warnmeldungen, was ich alles nicht brauche, sondern per App steuern möchte. Daher stellt sich mir die Frage: Macht es für den Betrieb der Bosch-Thermostate tatsächlich einen Unterschied, ob ich das 60€-Thermostat von Bosch nehme oder die ZigBee-Billigsensoren für 20€? Die Steuerungsfunktion der Bosch-Einheit würde ich nie nutzen und mir sowieso nur Zeitpläne nach meinem Tagesablauf einstellen.
Kommen die Bosch-Thermostate mit den Daten der Dritthersteller-Sensoren genauso zurecht?
#ZigBee #SmartHome #SmartHeizen

  • jul@feddit.de
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    7 months ago

    Mach dir einen Deal-Alarm auf mydealz für den Fujitsu S740 oder den Dell Wyse 5070. Da packste dann home assistant drauf. Wenn du dich technisch nicht fit genug fühlst, installier dir dann home assistant OS drauf. Ansonsten halt dein OS deiner Wahl und du startest home assistant in docker. Dann musst du dich auch um andere Sachen kümmern, wie z.B. MQTT-Server und zigbee2mqtt (dann brauchste noch nen USB Stick Adapter, siehe hier, ich hab den von slaesh, der kommt aus Köln.) container zu installieren und zu konfigurieren.

    Tasmota funktioniert übrigens out of the box. Ich würde aber trotzdem zu zigbee raten, weil die Geräte, die am Strom angeschlossen sind (smarte Steckdosen) dann das Signal verstärken. Ohne das du dafür was tun musst. Bei Tasmota bist du einfach stumpf auf dein WiFi angewiesen.

    Paar Tutorials:

    • rufus@discuss.tchncs.de
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      7 months ago

      Diese Thin-Clients gibt es übrigens auch in wiederaufbereitet z.B. bei https://www.afbshop.de/gebrauchte-pcs/mini-pcs/ AfB kann ich auch empfehlen, die haben sogar echte Läden in ein paar Städten. Allerdings ist im Onlineshop ein anderes Angebot als im Laden.

      Weiterer Tipp: Statt einem Raspberry Pi einen alten Laptop nehmen. Die sind energiesparend gebaut und kommen direkt mit Tastatur und Maus. Weiterhin muss man Netzteil und Speicher (SD-Karte) nicht noch zusätzlich kaufen. Evtl möchte man allerdings den Akku ausbauen, der in meinem alten Laptop hat sich nach 6 Jahren Dauernutzung fies aufgebläht.

    • xtapa@feddit.de
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      7 months ago

      Ich überlege im Moment, den Schritt auf einen Thin Client zu gehen, weil ich gerne noch irgendeine selbsgehostete Alternative zu Google Drive etc. aufsetzen möchte, und mein Raspi dann vermutlich in die Knie geht, oder zumindest nicht praktikabel genug ist. Hast du erfahrungen mit den beiden Geräten, wie zuverlässig die laufen, ob die für sowas geeignet sind?

      • jul@feddit.de
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        7 months ago

        Das ist tatsächlich mein nächstes Projekt. Ich wollte dafür einfach next cloud einsetzen, wahrscheinlich noch immich dazu. Ein Kollege nutzt auch next cloud und meinte das würde locker reichen, er nutzt aber auch unRaid. Er meinte so ein komplettes NAS System wäre bisschen overkill. Ich persönlich würde mir noch rclone einrichten, damit ich Backups habe (remote dann, nicht nur lokal).

        Das ist so mein Plan, hab aber persönlich keine Erfahrung damit.

        • xtapa@feddit.de
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          7 months ago

          Schade, da wäre ein Erfahrungsbericht cool gewesen. Nextcloud hört man häufiger, aber auch oft nichts gutes. Da bin ich noch unentschieden was es dann wird. Erstmal nen Client billig schießen.